BUND-Öko-Tipp: Amphibien schützen

Amphibien vor Pestiziden schützen

 

Bei steigenden Temperaturen kommen Frösche, Kröten und Unken aus ihren Überwinterungsplätzen gekrochen und beginnen Teiche, Tümpel und Wiesen zu bevölkern. Doch von Jahr zu Jahr gibt es weniger von ihnen, Amphibien zählen mittlerweile zu den am meisten gefährdeten Tierarten weltweit, in Deutschland sind mehr als 60 Prozent vom Aussterben bedroht. Nicht nur, dass Autos und landwirtschaftliche Fahrzeuge viele der Tiere überfahren. Schuld an den drastischen Sterberaten von Fröschen, Lurchen und Kröten ist vor allem das Spritzen von Pestiziden in der Landwirtschaft. Suchen die Tiere auf mit Pflanzengiften behandelten Wiesen oder Äckern Unterschlupf, gelangen die Chemikalien über die durchlässige Haut der Amphibien in ihre Körper. Hier schädigen sie deren Immunsystem oder führen laut einer aktuellen Studie der Universität Landau bei einem Großteil der Amphibien direkt zum Tod. Auch in den Tümpeln bleiben sie nicht von Pestiziden verschont: Wasserproben, die der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) aus kleinen Gewässern in Brandenburger Agrarregionen entnommen hat, wiesen hohe Konzentrationen von Ackergiften auf.

 

Wer die Tiere schützen will und einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten möchte, sollte in jedem Fall auf Pflanzengifte im eigenen Garten verzichten. Statt der Giftspritze empfiehlt der BUND die manuelle Unkrautentfernung mittels Unkrautstecher, -fugenbürsten und Hacken. Gegen einen Befall mit Ungeziefer helfen im ökologischen Landbau eingesetzte Mittel wie Insekten-Klebefallen. Brühen aus Brennnesseln, Kartoffel- oder Zwiebelschalen stärken wiederum die Abwehrkräfte der Pflanzen und vertreiben so die „Schädlinge“.

 

Mehr Informationen zur alternativen Pflanzenschutzmitteln finden Sie unter: http://www.bund.net/index.php?id=5768

 

Berlin, den 4. Mai 2016

 

Die BUND-Ökotipps sind kostenlos zum Abdruck freigegeben. Der BUND muss als Quelle erkennbar sein.

7.Mai Demo am AKW Philippsburg

Ich poste hier den Aufruf von ausgestrahlt

 

Liebe Freundin, lieber Freund,

die just öffentlich gewordenen, unfassbaren Schlampereien bei den Sicherheitschecks im AKW Philippsburg II verdeutlichen einmal mehr die immer währende Gefahr eines Super-GAUs auch in unserem Land. Jedes einzelne AKW ist ein unkalkulierbares Risiko für Mensch und Umwelt.

Deshalb: Atomausstieg sofort!

Unter diesem Motto rufen die Südwestdeutschen Anti-AKW-Initiativen zu Kundgebung und Demonstration auf und fordern insbesondere die sofortige Abschaltung der AKW Philippsburg II und Neckarwestheim II.

WANN: Samstag, 7. Mai 2016  um 14 Uhr
WO: Marktplatz Philippsburg

Weitersagen und mitmachen!

Beste Grüße

Carolin Franta
und das ganze .ausgestrahlt-Team

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https://www.ausgestrahlt.de

info@ausgestrahlt.de

Gemeinsam gegen Atomenergie!

BUND – Ökotipp

Ökotipp 03/2016

 

Fukushima und Tschernobyl erinnern heißt Strom wechseln

 

Mit der Wahl ihres Stromlieferanten entscheiden die Kunden auch mit über den Atomausstieg und die Energiewende. Je mehr Menschen zu Ökostromanbietern wechseln, desto schneller gelingt die Abkehr von der risikoreichen Atomkraft und der klimaschädlichen Kohleverstromung. Die Orientierung auf dem Ökostrom-Markt ist nicht ganz leicht. Ein sogenanntes Herkunftsnachweisregister bietet hier Hilfe. Dabei handelt es sich um eine elektronische Datenbank, die den Anbietern die Herkunft ihres Stroms bescheinigt. Damit wird deutlich, wo und wie der Strom aus erneuerbaren Energien produziert wurde. Die Nachweise schließen auch eine doppelte Vermarktung des erzeugten Stroms aus. Anbieter können sich also nicht mehrere Bescheinigungen für die produzierte Strommenge ausstellen lassen. Allerdings können die Nachweise nicht verhindern, dass Stromanbieter behaupten, ihren Kunden Ökostrom zu liefern, obwohl sie Strom aus Atom- oder Kohlekraftwerken anbieten und ihn mit Herkunftsnachweisen zu Ökostrom umdeklarieren.

 

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) rät, Ökostromanbieter auszuwählen, die mit dem „Grüner Strom“-Label ausgezeichnet sind. Hinter dieser Kennzeichnung stehen sieben Umwelt- und Verbraucherschutzverbände, darunter auch der BUND, sowie Friedensorganisationen. Seit 1998 ist das Label im Gebrauch und damit das älteste Gütesiegel für Ökostrom in Deutschland. Wichtigstes Kriterium einer Zertifizierung mit dem „Grüner Strom“-Label ist, dass Stromanbieter pro verkaufter Kilowattstunde mit einem festen Betrag den Ausbau erneuerbarer Energien fördern. Der BUND weist darauf hin, dass ein Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter nicht bedeutet, dass nur noch „grüner Strom“ aus der Steckdose kommt. Insgesamt wird die Stromerzeugung jedoch umweltfreundlicher, da der Kunde mit seinem Geld den Ausbau erneuerbarer Energien fördert und so die Emissionen von Treibhausgasen reduziert.

 

Weitere Informationen

 

Zum Herkunftsnachweisregister für Strom aus erneuerbaren Energien: www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/erneuerbare-energien/herkunftsnachweise-fuer-erneuerbare-energien

 

Zum „Grüner Strom“-Label: www.gruenerstromlabel.de

 

 

Berlin, den 20. April 2016

 

Die BUND-Ökotipps sind kostenlos zum Abdruck freigegeben. Der BUND muss als Quelle erkennbar sein.

21.4. – Zeit läuft für Einspruch gegen Syngenta-Tomate

Liebe Leute,

Patente auf Lebensmittel gehen meiner Meinung nach gar nicht. Syngenta hat ein solches 2015 für eine konventionell gezüchtete Tomate vom  Europäischen Patentamt erhalten.

Ein Einspruch dagegen wird von campact organisiert.

Es wird knapp, die Zeit läuft uns davon, deshalb bitte schnell die PDF ausdrucken und abschicken – sofern ihr euch am Einspruch beteiligen wollt. Einsendeschluss ist der 21.04.2016

Der Tiger(schnegel) im Garten

Die Nacktschnecken zeichnen sich durch ihren guten Geschmack aus – sie lieben Salat. Und wir auch, deshalb mögen wir sie nicht. Nachts ist aber ein Helfer unterwegs, der ebenfalls gefräßig ist, aber kein Gourmet – der Tigerschnegel. Auf seinem Speiseplan stehen auch Schnecken und ihre Eier, deshalb sollten wir ihn schützen. Aus Unkenntnis, oder weil sie sich vor ihm ekeln, töten Menschen immer wieder den Tiger im Garten.

Ich habe 2 Seiten ausgesucht, die zum Weiterlesen geeignet sind:

NABU und Die faszinierende Welt der Schnegel

BUND: Abenteuer Faltertage

(BUND) Pressemitteilung vom 11. April 2016

 

Abenteuer Faltertage im Frühling: BUND ruft zur Rettung von Schmetterlingen auf

 

Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat Naturfreunde und Gartenbesitzer aufgerufen, sich im Rahmen der diesjährigen Aktion „Abenteuer Faltertage“ für den Schutz von Schmetterlingen einzusetzen und falterfreundliche Gärten anzulegen.

 

„Die Bedrohung der biologischen Vielfalt macht auch vor Schmetterlingen nicht halt. Laut Roter Liste sind lediglich ein Drittel der Tag- und die Hälfte der Nachtfalterarten in Deutschland derzeit noch nicht gefährdet“, sagte Magnus Wessel, Schmetterlingsexperte beim BUND. Die Hauptursachen für die Gefährdung der Schmetterlinge lägen vor allem in der industriellen Landwirtschaft. „Der Anbau von Monokulturen zerstört den Lebensraum der Schmetterlinge, Pestizide vernichten ihre Nahrungsgrundlagen“, sagte Wessel.

 

Auch in öffentlichen Parkanlagen und privaten Gärten gebe es viele Möglichkeiten, Tag- und Nachtfaltern das Überleben zu erleichtern, so der BUND-Experte. „Den Bestäuber-Insekten fehlen oftmals ihre bevorzugten Futterpflanzen. Parks und Gärten werden zu Schmetterlings-Überlebensinseln, wenn man heimische falterfreundliche Blumen pflanzt und auf Pestizide verzichtet“, sagte Wessel. „Zu empfehlen ist auch das Stehenlassen von Brennnesseln, die gerne von Schmetterlingsraupen gefressen werden. Ein nicht perfekt aufgeräumter Garten ist der beste Artenschutz“, sagte Wessel.

 

Wichtig sei auch, Blumen in torffreier Pflanzerde aufzuziehen. Für die Torfproduktion würden Moore zerstört, die viele Schmetterlinge und andere Tier-und Pflanzenarten beheimateten. Für engagierte Naturschützer stellt der BUND Schmetterlingsretter-Pakete zur Verfügung. Neben Informationen zum Schmetterlingsschutz und einer Bestimmungshilfe für Schmetterlingsarten enthalten sie eine Mischung schmetterlingsfreundlicher Blumensamen.

 

Mehr Informationen und das Schmetterlingsretter-Paket finden Sie im Internet unter: https://www.bund.net/schmetterlingsretter

 

Pressebilder unter: www.bund.net/pressebilder#c4882

 

Pressekontakt: Magnus Wessel, BUND-Naturschutzreferent, magnus.wessel@bund.net, Tel. 030-27586-543 bzw. Annika Natus, BUND-Pressereferentin, Tel. 030-27586-425/-464, E-Mail: presse@bund.net, www.bund.net

Gartenpaten gesucht und gefunden

Es gibt Gartenbesitzer, denen ihr Garten über den Kopf zu wachsen beginnt, weil sie die Zeit für die Pflege nicht mehr aufbringen, oder weil er inzwischen für ihre Bedürfnisse zu große geworden ist. Und es gibt Menschen, die gerne in einem Garten werkeln würden, aber keinen haben und z.B. die Listen der Bewerber in Kleingartenvereinen sind inzwischen lang geworden…. Was liegt da näher als beide zusammenzubringen? „GartenPaten“ tut das jetzt. Die Crowdfundig-Phase ist abgeschlossen und los gehts. „Gartenpaten gesucht und gefunden“ weiterlesen