Wälder werden ca. so alle 150 Jahre – in etwa – lukrativ abgeerntet und zu Geld gemacht.

Geld, das dringend für fehlende Steuern, marode Finanzsysteme und Befriedigung der Gier und überstrapazierte, nicht wirklich mehr geflickte Sozialsysteme und völlig verschuldete Haushaltsplanungen benutzt werden muss um nicht zu versinken in dieser misslichen Lage.

Überdimensional große, überteuerte Maschinen, die Ressourcen verplempern, die Natur und den Menschen ausbeuten und scheinbar schnell und zeitsparend diese Arbeiten erledigen mit der ausgefeilten Informatik-Technologie und feinstem Elektronikschnickschnach, natürlich selbstredend versteht sich das im Einfingersystem bedient, wenn überhaupt der Mensch dazu noch gebraucht wird.

Statt nachhaltig das älteste und ausgesucht gute Holz noch in Natur schonendem Handwerk Jahr für Jahr zu ernten, indem vorsichtig und nach Alter und Reidfe Baum für Baum jährlich ausgesucht und bearbeitet wird, werden schirmartig Großgeräte zur unsanften, über Generationen gewachsene, ineinander sinnvoll greifende, verzahnte Naturkreisläufe brutal zerstörend, eingesetzt.

Wir wissen heute, dass ganze Kommunikationswege, biochemische Vorgänge und sicher viele weitere sichtbare und unsichtbare Zusammenhänge dieser Ökosysteme in ihrer geschlossenen Art nur dafür Sorge tragen können, dass eine Ausgewogenheit zwischen Werden und Vergehen, aber auch in Wechselbeziehung zwischen Mensch und Natur als gesundes Geben und Nehmen erhaltend und stabil aufgebaut ist.

Was macht der Mensch?

Er will die Natur austricksen.

Der Mensch will Berechnungen aufmachen, will mehr und schneller, doch auch gleichzeitig effizienter und am Limit fahren, obwohl er die immensen Schäden und deren scheinbare unsinnige Symptombehandlung sehenden Auges in Kauf nimmt, die er nicht mal mehr weder finanziell noch Ressourcen schonend, also nachhaltig und stabilisierend in den Griff bekommt.

Harvester, sogenannte Erntemaschinen verdichten die Böden und machen schon auf ihrem Weg alles platt.

Im Einsatz reißen sie unwiderbringlich unsanft verletzend Schneisen über große Flächen des Waldes, die Jahrhunderte brauchten, um überhaupt derart funktional für die Lebewesen unseres einzigartigen Planeten sich zu finden.

Innerhalb von Minuten und Stunden sind ganze Areale als Einschlagsgebiete zerrissen, unachtsam und roh für immer zerstört.

Neues Leben, neue Naturkreisläufe werden sehr lange brauchen, um sich zu regenerieren, ähnlich funktional im Zusammenspiel mit dem Menschen, um Leben generell und überhaupt erst ein Miteinander lebensspendend möglich zu machen.

Teilweise allerdings ist schon jetzt der Todeskampf verloren.

Die Luft verpestet, die Böden und Gewässer voller Schadstoffe, die natürlichen Filtersysteme der Natur vergiftet und nachhaltig sehr großflächig zerstört.

Auf Kosten weniger Menschen und deren Ideen von Geschäften und Lebenszielen werden viele Menschen, Tiere, Pflanzen, oder besser gesagt wird Leben an sich gemolken, verbraten, verzockt, und ausgehungert bis zum letzten Lebensfunken.

Ok, diese großflächige Ernte bringt werbeträchtige Einnahmen, lässt ganze Industriezweige entstehen und neue Finanzmärkte und Börsenspiele ebenso nebenbei entstehen.

Schulden und Kapital können damit gleichzeitig künstlich als Schein-Polarität erschaffen werden, um viele Menschen diese neuen Industriezweige auch als Scheinluxus per Arbeit und Konsum daran häppchenweise als Brotkrumen des gedeckten Tisches auch noch merkwürdigerweise teuer erarbeitet, abkaufen und noch einmal besteuern zu lassen.

Mehr ist nicht drin am Mehrwertnutzen, bevor Mensch und Sache ausgelaugt, symptombehandelt noch finanziell genützt, dahin siechen in einer Welt, in der finanzabhängig der letzte Lebensfunke nur noch möglichst sparsam und günstig verwahrt, verwaltet und medikamentiert wird.

Der Rest des fruchtbaren Kuchens ist verplant und muss selbst für neue finanziell interessante Wachstumsmärkte und Begierden aufgebraucht werden.

Derart unsensibel einseitig geschult und eingenordet, meist satelittengesteuert wie fremdbestimmt, fahren dann die Arbeitssklaven mit ihren Pestizidschleudern und Erntemaschinen nach technologisch neustem Stand abrufbereit und rekrutiert ausschwärmend nach Statistik des Geldes aus und versprühen Nervengifte und verdichten die Böden und reißen Schneisen in das Leben und treten um sich, wenn die Vernunft mit der Krankheit und dem Tod anklopft in Form von Gewissen oder eben Menschen, die das verhindern möchten.

Hier werden Täter zu Opfer und umgekehrt und mit Neid, Gier und Angst als höchstes Glaubensgut per Werbetrommel kriegerisch zusammen trompetet um den täglichen Überlebenskampf als Held des Tages zu überstehen.

Wofür dieser offenkundige Wahnsinnn?

Nur um die schon längst verseuchten Böden doch noch mehr ausbeuten zu können und das Dollarzeichen im Auge zu behalten, damit die Welt scheinbar befriedigt sich zurücklehnt und die Schieflage aussitzt?

Technisch und Informativ könnten wir alles werterhaltend und erfinderisch wie wir Menschen nun mal ausgestattet sind, schon längst ausgearbeitet, wenn nicht sogar angewendet haben, wenn wir etwas klüger und achtsamer längerfristig überschauen würden und uns nicht von Zuckerbrot, Spielen und Peitsche ablenken ließen um geistig wenigstens zu ruhen in dieser oberflächlichen, maroden Zeitblase.

Aber derart ruhig gestellt, abgestumpft und ausgelaugt, dabei gut abgelenkt und unter Druck von Weltmärkten und Globalplayers trauen wir uns dann niedergedrückt und beschäftigt der Zeit beraubt, noch nicht einmal mehr zu sagen, wo wir sinnlos unsere Energie vergeuden, um Märkte und Menschen zu bedienen.

Statt dessen sind wir sauer, enttäusch, mutieren zu ewig unzufriedenen, auf toter Erde selbst vergiftungsfolgeerkrankten, leblos wandelnden Zombies.

Oder wir hängen uns den ebenso machtgeilen Parteien und Verbänden an mit ihren richtungspolitischen Parolen, die uns je nach Stimmung und Laune in die eine oder andere Wutecke drängen.

Wir werden zu Konkurrenten, neidvollen Besserwissern und gelähmt auf das Ende wartende lamentierende Angsthasen.

Das Volk der Dichter und Denker hängt sich wieder Gurus an die Fahnenstange, läuft Parolen und Strömungen hinterher. Fühlt sich in der Masse unwohl doch wenigstens lebendig mitgerissen, weil ein Teil davon ja sicherlich auch nur Abhilfe schaffen möchte und man mit seiner Angst und Zerrissenheit dann wenigstens nicht einsam in ein ungehörtes Kriegshorn tatenvoll aus den TV Sesseln heroisch ins Horn blasen kann.

Wir schaffen das! Klaro! War ja immer so!

War es das wirklich?! Wer verkauft uns diese Lehren?!

Dabei verkaufen wir mit diesem Mitläufer Gehabe selbst das einzige, was wir kostenfrei und völlig freiwillig frei jede Sekunde nützen könnten:

Grips und Handarbeit für Ideen, Handlung und Entwicklung aus eigenem Antrieb stets freiwillig und frei, kostenfrei vor allem für einen selbst in erster Linie einsetzen und deren Früchte ernten, einbringen und/oder teilen.

Eigener Herr/Frau der Sinne und der Welt um mich herum sein, die ich garantiert aus Klugheit UND Nachhaltigkeit weder vergiften, noch zerstören oder gar verhökern würde.

Wie war das mit dem Wald?

Lebensspendend, heilsam, lehrreich… wie lange noch?

Beispiel:

Im natürlichen Urwald sieht es vielleicht urig, düster oder auch ungewohnt unordentlich aus. Aber hier funktioniert noch alles im steten Werden und Vergehen. Alles hat seinen Sinn. Borkenkäfer sind dann keine Plage sondern gemeinsam mit anderen Organismen oder auch Lebewesen funktionieren sie wieder als das, was sie sein sollen:

Hilfe für den Übergang, Verdauung der Körper um zu fruchtbarer Erde zu werden die wiederum neue Samen empfangen kann und Borkenkäfer in natürlichen, ausgewogenen Mengen, die durch ebenso wieder integrierten Arten als Futter und Hilfen dienen.

Also keine Masssenplage an Schädlingen die Hunger zu Spezialisten macht oder Massensterben der Bäume auslöst, den Wirt tötend, der einzig sie ernähren kann. So blöde ist der Käfer nicht. Der Mensch mit seinen Eingriffen machte Karl den Käfer selbst zum Massenmörder und Mittäter in diesem ungleichen Spiel.

So wird der sinnvolle Käfer auf seinem Platz im natürlichen Kreislauf zum Helfershelfer der Zerstörung von deren Wirten die genauso grausam zu Opfern des Konsumes und der Ordnungswut werden.

Klugheit ausgenützt zum Wahnsinn getrieben. Extremismus in Reinform.

Kannten wir eigentlich schon aus der Geschichte als nicht heilsam, sondern ausblutend und mörderisch verlogen.

Ein beernteter, zerstörter Lebensraum bietet nun mal keine Lebensgrundlage, in der sich alles von allein und auf natürlichen Wegen erhält, ernährt und regelt.

Ein unsanfter, ausbeutender Eingriff ist der Weg zum Extremismus weil die Straße der Not nur für alle Beteiligten in die Richtung nach Elend führt!

Das gilt in allen Bereichen und zu allen Problem-Themen dieser Welt.

Einseitigkeit kann niemals ausgewogene, harmonische Balance erschaffen, geschweige denn erhalten.

Auch da ist unsere zerstörte Lebensader Wald als lebendes Organ im Großen wie im Kleinen lehrreich zu verstehen:

Nütze ich seine Gaben sinnvoll im Kleinen, Jahr für Jahr, wird er mir ebenso erhaltend nützlich unter die Arme greifen und wiederum mir das Überleben möglich machen.

Zerstöre ich seine Systeme, zerstören seine sterbenden, vorher sogar noch warnenden Alarm-Systeme die uns zur Umkehr mahnen, bei Nichtbeachtung und Umkehr früher oder später auch unwiederbringlich Dich und mich.

Daher schützt nicht nur Wälder und Naturkreisläufe!

Denkt nach, was man anders machen kann und wo man Natur unterstützend etwas zurück geben kann, ihr helfen kann, das zu korrigieren, was wir ihr ausbeutend angetan haben und was trotz allem die Natur uns noch schenken will und kann zum Überleben des eigenen Lebens.

Seid mutig und erhebt Eure Stimme, denn ihr wisst doch das alles selbst. Schwimmt nicht dem gesetzten Parolenvolk hinterher und lasst Euch verdrehen und ein X für ein U vormachen in deren Sinne!

Nützt Eure Sinne selbst und tretet für sie ein.

Vielleicht bist du anfangs ausgegrenzt, belacht, bespuckt wie die Symbolfiguren mancher Glaubensrichtungen. Aber es lohnt sich mit sich und der Welt klar und im Reinen zu sein und auszuharren langfristig.

Dann gehörst Du zumindest am Ende zu den Gewinnern und wirst stolz sein auf den Samen den Du, den ich, den wir setzten und pflegten, bis die Pflanze als Wald durch andere Gleichgesinnte selbst wieder weiter Leben und Reinheit schenken kann.

Erhalten wir uns dieses Geschenk und diese Freundschaft und treten wir die Gastfreundschaft des Waldes mit seinen Gaben als Mensch hier nicht länger achtlos, ausraubend und vor allem ohne Verstand und Herz respektlos mit den Füßen!

©️®️CWG, 29.03.2018

2 Kommentare zu „WALD RAUBBAU – Menschen Raubbau?!

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