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Siegel für Produkte ohne Plastik. England macht es vor.

Die Frage, die sich mir hier stellt ist: „Warum müssen wir überhaupt Kunststoffe überall in Lebensmittel-, Hygiene- und Kosmetik-Artikeln einbringen?

Warum kann nicht ein Plastiktütenverbot statt einem halbherzig angegangenen Plastiktüten Verzicht angegangen werden?

Wieso wird die Forschung, Entwicklung und Produktion 1. nicht auf Schadstoff Freiheit und 2. auf neue Technologien und schadstofffreie Materialien mit Produktion hingewiesen und maßgeblich unterstützt, statt alte Schadstoff ausgasende toxische Produkte zu unterstützen, zu produzieren und konsumieren zu müssen, weil es keine Ressourcen schonende Verfahren und Materialien gibt?

Warum sind wir eine Wegwerfgesellschaft, die Billigprodukte in Massen konsumiert, aber lang haltende, somit vorerst sinnvollere Alternativen mit stabilen, bekannten ungiftigen Materialien teurer, aber Arbeitsplatz erhaltend und angemessen bezahlt, ein halbes Leben lang nützen zu können?

Sind nicht Nachhaltigkeit, Gesundheit, Individualität, Qualität, Stabilität und Verlässlichkeit wichtiger in Firmenkonzepten und Produkten, als Billigpreise, Raubbau, Massenware, Energie-Ausbeutung von Mensch und Natur, Instabilität und toxische Langzeitwirkung auf Umwelt und Lebewesen dieses Planeten?

„Früher war alles besser“ ist teilweise sicher richtig, teilweise verkehrt oder Ansichtssache.

Warum können wir nicht einfach das „teilweise Gute, Bessere“ immer mit in unsere Handlungen als Fundament mit in unsere Welt hinein nehmen und immer wieder aktualisiert auf dieser starken Basis aufbauend uns neu erfinden oder eben mit Qualität statt Quantität verlässlich einjustieren und derart mit Balance achtsam die Harmonie der Märkte, des Konsumes, der Produkte und eben auch der Arbeit, den Lehren und dem Wandel der Zeit mit seinen Möglichkeiten adäquat und Sinn-VOLL stets zielgerichtet und lösungsorientiert erreichen und ohne Not dieses Niveau auch ohne stete Unzufriedenheit in jeglichen Bereichen der Lebens-ART auch verlässlich halten? Wäre das nicht dann die ehrlichere und befriedigende Lenens-KUNST der Menschheit?

Warum muss es immer mehr und mehr und billiger und billiger sein, wenn es auch gut und wertstabil schon vorgestern ausgewogen funktioniert für Generationen?

Fragen über Fragen.

Doch Antworten gibt es irgendwie keine, weil bestenfalls nur zu wenig Zeit zum Zuhören bleibt, weil die Reise zum nächsten Arbeitsplatz zu lange dauert und man schnell, schnell dort so ziemlich allein und hilflos unter Druck seine Leistung auf Hochtour ebenso im zerreißenden Extrem immer höher, schneller, besser absolvieren muss, da man sich sonst nicht mal mehr den Billig-Ersatz-Gummikäse zum sättigen leisten kann, weil der Superwagen im super Stoffhöschen per Super Treibstoff ausgefahren werden muss, damit man sich in diesen Scheinluxus der Konsumwelt auch nachbarkonform uniformiert mit in die Schickimicky Tretmühle einbringen kann, um überhaupt noch wahrgenommen zu werden, aber auch, um sich selbst traurigerweise kurz vorm Burnout überhaupt noch in dem hetzenden, eilenden Scheinwelt-Wahnsinn positiv zu spüren.

Mensch, was bist Du für ein niederes, dummes, streitbares, unzufriedenes Getier?

Ich nehme mich dabei nicht aus.

Doch versuche ich diesem Gedanken- und Konsum-Gefängnis wenigstens gedanklich und handelnd zu entfliehen, um auf dem Weg dahin die Schlupflöcher zu nützen, die ich für meine Bäume der Freiheit und frischen Luft schon jetzt anpflanzen kann.

Ich könnte mir vorstellen, Du bist auch mit mir auf dem Weg …

©️®️CWG, 29.05.2018

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