unter umweltgefährlichen Stoffen werden Stoffe oder Zubereitungen verstanden, die selbst oder deren Umwandlungsprodukte geeignet sind, die Beschaffenheit des Naturhaushaltes, von Wasser, Boden oder Luft, Klima, Tieren, Pflanzen oder Mikroorganismen derart zu verändern, dass dadurch sofort oder später Gefahren für die Umwelt herbeigeführt werden können.

Im Europäischen Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (ADR) steht als Wortlaut umweltgefährdender Stoff, und wird als Gefahrgut eine Kennzeichnung mit der Kemler-Zahl 90 gefordert, sofern keine zusätzlichen Gefährdungen bestehen[1]

Beispiele

KohlenwasserstoffeSchwermetalle (ArsenAntimonBleiCadmiumChromKupferNickelThalliumQuecksilber), aromatische Kohlenwasserstoffe (BenzolToluolXylol), leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe (LHKW wie z. B. DichlormethanTrichlormethanTrichlorethanpolychlorierte Biphenyle (PCB), Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAH wie z. B. Benzo(a)pyren).

Quellen

  • Deutschland: Chemikaliengesetz (ChemG) § 3a vom 20. Juni 2002 BGBl. I 2002 S. 2090, zuletzt geändert durch Art. 231 VO vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407)

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