Mit Dank von Ralf Külker aus unserer Facebook Gruppe der PESTIZIDFREIEN REGION zur Verfügung gestellt zum Teilen, Kopieren, NÜTZEN:

Hallo zusammen!

Hier mal ein Mustertext für Mails an die Minister, die am Mittwoch, den 25. Oktober in Brüssel über die Neuzulassung von Glyphosat entscheiden werden. Lasst uns diesen Beitrag so oft wie möglich rumschicken und teilen wie es geht! Ihr könnt den Text auch natürlich noch ergänzen oder verändern, wie ihr wollt und am besten noch andere Minister-Adressen heraussuchen, die mutmaßlich für Glyphosat stimmen würden. Alles mit dem Ziel, die Minister mit so vielen Mails zu bombardieren, bis auch der letzte Hardliner endlich merkt, dass die Menschen diese aggressiven Gifte im Essen und als Insekten- und Singvögelkiller nicht mehr länger hinnehmen!

LG

Ralf

Mustertext:

Sehr geehrter … ,

da Sie demnächst in Brüssel über eine mögliche Neuzulassung von Glyphosat mitentscheiden werden, bitte ich Sie inständig, sorgfältig die möglichen Auswirkungen von Glyphosat auf Umwelt und Mensch zu beachten, und bitte Sie, der uneingeschränkten Neuzulassung nicht zuzustimmen! Bedenken Sie, dass z.B. Insekten, die den Anfang der Nahrungskette bis hin zu Greifvögeln und Säugetieren bilden, von Glyphosat entweder sterben oder geschwächt werden und später verenden, wie z.B. Bienen, die ihren komplexen Orientierungssinn verlieren und geschwächt außerhalb des Stocks ihrer Bestäubungsarbeit nicht mehr nachgehen können und nicht zum Stock zurückkehren.

Amphibien nehmen das Gift sogar durch ihre dünne Haut auf und sterben rasch! Zwei Drittel der Amphibien gelten in Deutschland bereits als gefährdet bis stark gefährdet! Die allgemeine Biodiversität in Deutschland und auch in Europa, die sowieso schon arg belastet ist, würde mit dem weiteren Einsatz von Glyphosat somit noch mehr leiden! Bis zu 80% der Insektenmasse ist schon seit 30 Jahren verloren gegangen, über 30 Wildbienenarten bereits unwiederbringlich ausgestorben und bei den Faltern sieht es noch schlechter aus! Machen wir es nicht noch schlimmer! Die Menschen werden ohne Insekten nicht auf der Welt weiterleben können!

Bedenken sie auch, dass Glyphosat die bis zu 10.000-fache Schadwirkung auf die Lebensorganismen hat, als das Insektizid DDT, welches bereits am 7. August 1972 (BGBl. I S. 1385) aufgrund des Verlustes der damaligen Artenvielfalt und des Verdachts der Karzinogenität verboten wurde!

Ferner erhärtet sich der Verdacht, dass der massive Einsatz von Glyphosat in den Sojaanbaugebieten Südamerikas im Zusammenhang steht mit extrem gestiegenen Fallzahlen an Krebserkrankungen und Missbildungen in der Bevölkerung solcher Regionen, wie es für Argentinien dokumentiert ist. Die aktuelle Einstufung von Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend beim Menschen“ durch das IARC bestätigt zahlreiche frühere Hinweise auf eine Kanzerogenität und Genotoxizität des Wirkstoffs. So bringen wissenschaftliche Studien Glyphosat mit Lymphdrüsenkrebs (Non-Hodgkin-Lymphom), östrogener Wirkung und Stimulation von Brustkrebs sowie Knochenmarkskrebs in Verbindung. Ferner sind genetische Missbildungen bei Säuglingen auf Glyphosateinsatz zurückzuführen. Auch Nutztiere wie Rinder oder Schweine erkranken tödlich auf Höfen, wo Glyphosat zum Einsatz kommt.

Auch bleibt die Zulassungspraxis der Glyphosat-Produkte von Monsanto, so wie auch der zuständigen Behörden äußerst zweifelhaft! Der Glyphosat-Hersteller Monsanto soll z.B. unter anderem 500.000 $ an den Lobbyverband ILSI gespendet haben, dessen Vize-Präsident in Europa gleichzeitig jenem WHO-Gremium vorsitzt, das Glyphosat für harmlos erklärt hat. Das ginge aus einem Dokument hervor, das den US-Behörden vorliegt.

Als der Monsanto-Konzern sich am 28. September 2017 weigerte an einer Anhörung im EU-Parlament teilzunehmen, bei dem es um eine vorsätzliche Gafahrenverschleierung der Gefährlichkeit des Glyphosatmittels „Roundup“ gegeangen ist, haben die Fraktionen im Europaparlament daraufhin beschlossen, Monsanto die Lobbyistenausweise zu entziehen. Dies alles zeigt die haarsträubende Unseriösität beim Umgang mit dieser äußerst schwerwiegenden Entscheidung einer möglichen, weiteren Zulassung von Glyphosat, bei dem die Gesundheit von über 500 Millionen Menschen und Milliarden von Tieren auf‘ s Spiel gesetzt wird, nur um die möglichen finanziellen Gewinne eines einzigen Konzernes zu bedienen!

Ich appelliere deswegen an Ihre große Verantwortung als Politiker in dieser Sache und an Ihre gesamtrealistische Weitsicht für kommende Generationen, die mit und in der Natur gesund leben wollen und müssen!

Mit freundlichen und hoffnungsvollen Grüßen …

(Unterschrift)

Zuständige Minister unter anderem:

Vytenis Andriukaitis – EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Bei einer Abstimmung hat er das letzte Wort. (Sprache vielleicht in englisch) ?

cab-andriukaitis-webpage@ec.europa.eu

Barbara Hendricks – Deutsche Umweltministerin

(Sie ist gegen Glyphosat, wird aber von ihrer Fraktion und der CDU/CSU unter Druck gesetzt).

barbara.hendricks@bundestag.de

Christian Schmidt – Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft.

(Glyphosatbefürworter)

christian.schmidt.wk@bundestag.de

Andrä Rupprechter – Österreichischer Minister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft.

buero.rupprechter@bmlfuw.gv.at

Segolene Royal – Umweltministerin Frankreich

(Text in französisch oder englisch)

http://www.segolene-royal.org/contact-me/

Fernand Etgen – Landwirtschaftsminister Luxemburg

(Hat sich bei der geplanten Entscheidung 2016 noch enthalten, steht auf der Kippe.

info@ma.public.lu

Text in deutsch oder englisch).

Angela Merkel

(Sie entscheidet nicht in Brüssel, kann aber im Zweifelsfall ein Machtwort sprechen, wie sich Deutschland in der EU positioniert).

https://www.cdu.de/kontakt-merkel

Jean-Claude Juncker

Präsident der Europäischen Kommission

(Text in deutsch oder englisch).

president.juncker@ec.europa.eu

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